lieblings buchweizen-roggen brot mit körnern und saaten.

der mensch lebt nicht vom brot allein …

bei diesem brot könnte mir das allerdings ganz leicht passieren. oder in kombination mit meiner neuen lieblingsmarmelade stachelbeer-banane. (nein, keine brotschneidemaschine im haus, das ist freestyle.)

seitdem ich meinen ersten sauerteig angesetzt habe, wohnt in meinem kühlschrank ein kleiner sauerteigansatz in seinem schraubglas. katharina, durch die ich zum sauerteig kam, postete vor einiger zeit ihr rezept für ein vollkorn-roggenbrot mit körnern und saaten. ich hab´s ausprobiert und den sauerteig aus dem glas gelassen. also wenn ich vom einfachen brot schon mehr als begeistert war, muß ich dieses brot auf einen sockel stellen !!! unglaublich lecker, saftig … mhhh

das ist katharinas rezept

„vollkorn-roggenbrot mit körnern und saaten
für den sauerteig:
30g roggensauerteig-ansatz (den restlichen ansatz im aufbewahrungsglas mit 1 el mehl und 1 el wasser verrühren und zurück in den kühlschrank stellen)
150g roggenmehl, type 1150 oder vollkorn
150ml lauwarmes wasser


für den teig:
150g roggenschrot
50g leinsamen
50g roggenkörner
150g weizenvollkornmehl
150g roggenvollkornmehl
1 gestr. el salz
1 el brotgewürz
50ml leinöl
150ml lauwarmes wasser, mehr nach bedarf
je 50g kürbiskerne, sonnenblumenkerne und sesam
sauerteigansatz mit mehl und wasser verrühren und an einem warmen plätzchen 12-16 stunden arbeiten lassen.
roggenschrot und leinsamen in eine schüssel geben und mit 250ml kaltem wasser übergießen, über nacht ziehen lassen. roggenkörner in eine zweite schüssel schütten und mit ausreichend heißem wasser überbrühen, ebenfalls über nacht ziehen lassen, dann das wasser abgießen.
in der rührschüssel den sauerteig, die gequollene schrot- und leinsamenmischung, die abgetropften roggenkörner, beide mehlsorten, salz, brotgewürz und leinöl vermischen und die knethaken in bewegung setzen. lauwarmes wasser angießen, erst einmal 100ml. Ist der Teig dann noch zu trocken, mehr wasser dazugeben. etwa 10 minuten kneten (lassen), der teig ist recht matschig und zum handkneten eher ungeeignet. dann kürbiskerne, sonnenblumenkerne und seam unterrühren.
eine etwa 30cm lange kastenform mit backpapier auslegen, es sei denn, sie ist ausdrücklich sauerteigfest, sonst gibt das unschöne (und fragwürdige) flecken sowohl auf dem brot als auch in der form.
den teig einfüllen, mit frischhaltefolie abdecken und etwa 2 stunden gehen lassen, bis sich das volumen deutlich vergrößert hat. der teig wird sich nicht verdoppeln, aber sollte schon sichtbar „wachsen“.
ofen auf 250°c vorheizen, auf den ofenboden oder auf einem rost auf der untersten stufe eine metallische form (auflaufform, backform, o.ö.) stellen und mitheizen. wenn der ofen heiß genug ist, eine große tasse mit wasser füllen. die kastenform mit dem brotteig in den vorgeheizten ofen schieben und das bereitgestellte wasser in die backform gießen (zischt ordentlich) und schnell die ofentür schließen.
das brot ingessamt 1 stunde und 15 minuten backen, und zwar bei fallenden temperaturen:
10 minuten bei 250°c
20 minuten bei 220°c
20 minuten bei 200°c
… und dann bei 180°c fertig backen. das brot ist fertig, wenn es beim klopfen auf die unterseite hohl klingt. für eine rundum festere kruste nehme ich das brot meistens nach 60 minuten aus der form, zuppel das backpapier ab und stelle das brot dann ohne form auf das rost, wo es dann zuende gebacken wird. 
nach dem backen das brot herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. am besten einen tag vor dem anschnitt ruhen lassen, damit sich sein voller geschmack entfalten kann und das brot etwas kompakter wird. zunächst wird es recht feucht sein, das gibt sich aber nach einer weile. „
während der wartezeit bis das brot ausgekühlt ist, verlasst ihr am besten die küche / die wohnung / das haus … es duftet so verlockend, daß es schwierig wird, nicht mit wässrigem mund vor dem brot auf und ab zu laufen & alle 10 minuten zu fühlen, ob es jetzt abgeschnitten werden kann…

das weizenvollkornmehl habe ich beim zweiten durchgang durch buchweizenmehl ersetzt. auch ein tolles ergebnis. mohn macht sich bestimmt ebenfalls gut im teig, aber das probiere ich beim nächsten mal. ich mag kein brot mehr kaufen!

ich mach mich jetzt auf den weg nach köln, um endlich susanne, jeanny, caro, kerstin & noch einige andere kennenzulernen, denn heute findet der erste shoot-the-food-workshop statt & ich freu mich wie bolle!

einen schönen samstag euch & backt brot!

 

alles liebe

★ nike ★

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0 Kommentare

  1. Ich muss das Brot auf Verlangen des Gatten auch jede Woche machen… langsam mag ich auch mal wieder ein anderes backen. 😀 Ich habe beim letzten Laib auch Weizen durch Buchweizen ersetzt, das schmeckte alles noch mal nussiger! Sehr guter Tipp also, mille grazie!

    1. ich mag das brot mit buchweizen und körnern auch am allerliebsten! bin gespannt, wann du das noch topst! 🙂

  2. […] soll es denn zum tag des brotes sein? kürbisbrot gab es schon, genau wie buchweizen-sauerteig und dinkelbrot mit zucchini und möhren […]

  3. […] ist es schon etwas her, seit schweizer bürli, dinkelbrot mit möhren & zucchini oder das lieblingsbuchweizen-roggenbrot mit saaten und körnern auf den tisch kamen […]

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